Berlin und Handball - Die Handballfreunde Pankow

Handballfreunde Pankow 01 e.V.

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Saisonabschlussfahrt an die Müritz

Am ersten Juli-Wochenende sollte nun endlich die schon fast traditionelle Saisonabschlussfahrt an die Müritz stattfinden. Der Wetterbericht versprach Spitzenwetter mit Rekordtemperaturen und so machten sich 13 Handballfreunde aus allen drei Mannschaften nach und nach auf den Weg nach Mecklenburg-Vorpommern. Wie in den Jahren zuvor sollte wieder in einem Bungalow der Jugendherberge Zielow genächtigt werden.

Nachdem am späten Nachmittag schon einige eine kleine Runde segelten und andere ihren Spaß im kühlen Nass hatten, wurde der Grill angeworfen. Anschließend wurde noch eine Feuerschale organisiert und so wurde der Abend entspannt am Feuer mit Bier und Bratwurst verlebt.

Am nächsten Morgen freuten sich die Meisten auf das reichhaltige Frühstück in der Jugendherberge; einige blieben jedoch im Bungalow, verließen das Bett erst später. Die Überraschungsgäste Uli, Harry Potter samt „Besserer Hälfte“ bekamen auch noch eine Tasse Kaffee sowie Brötchen. Doch endlich sollte es aufs Wasser gehen. Mit Handtuch, Wasserball, Sonnencreme sowie Kopfbedeckung bewaffnet, begaben sich die Pankower Männer zum Wasser. Die Müritz sollte mit drei Segelbooten und einem Kanu unsicher gemacht werden. Die Hitze und die fast stehende Luft machte das Segeln nicht gerade einfach, weshalb die drei Herren im Kanu schnell das Tagesziel, die Fischerhütte erreichten. Mit der Zeit trudelten auch die Segler ein und so konnte Mittag gegessen werden. Die Müritzfischer verwöhnten mit verschiedenen Fischbrötchenvariationen, kühlem Bier und Eis. Bald sollte es dann auch wieder aufs Wasser gehen. Einige machten sich allmählich auf den Weg zur Jugendherberge und andere versuchten noch die ein oder andere Böe mitzunehmen. Schließlich wurde es sich an dem nahe der Jugendherberge gelegenen Strand gemütlich gemacht. Um es in der Hitze einigermaßen auszuhalten zu können, kam die grandiose Idee vom Präsidenten, sich mit den Stühlen ins Wasser zu setzen genau richtig. Einige der Männer plantschten noch auf der Müritz und probierten es mit den sagenhaften „Oliver Kahn-Paraden“, Übergreifen war hier das Stichwort! Als alle wieder festen Boden unter den Füßen hatten, wurde nochmals gebadet. Einige sehr verantwortungsvolle Handballfreunde machten sich auf den Weg zum Supermarkt, um die Vorräte für den Abend aufzustocken, sodass auch an diesem Abend wieder jeder Bratwurst und zahlreiche fast kalte Getränke genießen konnte. Die Hitze ließ nicht wirklich nach und hinzu kamen die nervigen Mücken. Es wurde versucht diese  mit einem Feuer auszuräuchern, was aber nicht wirklich funktionierte.

Der Sonntagmorgen sollte die Männer mit genauso einer Hitze wie schon am Vortag wecken. Es stand fest, die Handballer wollen nochmal aufs Wasser! So packten alle ihre Sachen zusammen räumten den Bungalow und schon fanden sich alle mit drei Segelbooten auf dem Wasser wieder. Da der Wind wieder eher enttäuschend war, wurde versucht an einem „Kempapass-Kontinuum“ vom Segelboot aus zu arbeiten, was sogar teilweise gelang. Gegen Nachmittag wurden dann die Autos und Motorräder bestiegen und es ging Richtung Heimat.

Dieser sehr verspätete Saisonabschluss brachte außer Sonnenbrand natürlich in erster Linie viel Spaß und ich bin überzeugt, dass die Handballfreunde sich auch jetzt schon wieder auf das alljährliche Segelabenteuer im kommenden Jahr freuen. Besonderer Dank geht an die Organisatoren sowie die Segler, welche uns ohne Kentern über das Wasser transportierten!