Berlin und Handball - Die Handballfreunde Pankow

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Fahrt nach Pitsidia und Matala auf Kreta 05. - 12. Mai 2013

11 Handballfreunde flogen am Sonntag, 05.Mai, mit einem Germanwings-Flieger der Sonne entgegen und setzen weich auf der Insel der Mythen auf.

Eine Woche gemeinsame Zeit mit abwechslungsreichen Aktivitäten wartete auf uns. Strahlend blauer Himmel und Temperaturen um 28 Grad setzten bei uns ungeahnte Mengen an Endorphinen frei.

Schon der Empfang unseres Vermieters Kostas am Ostersonntag auf seinem Anwesen mit unserem Domizil war ein erster Höhepunkt. Sofort wurden wir aufgenommen in das Familienleben und es wurde an langer Tafel gemeinsam gespeist und der Hauswein sowie selbstgebrannter Raki ausprobiert. Gemeinsame Tänze zu griechischen Volksweisen rundeten den ersten Abend ab.

Am Montag wurden die Fahrräder geliefert, alles hochwertige Geräte. Und nach dem individuellen Einstellen von Sitzhöhe, Lenker und Sattel gings sofort los in Richtung Strand von Matala.

Dabei stellten sich uns schon die ersten Hügel in den Weg. Aber beim sanften Einrollen in die malerische Bucht von Matala wurden wir mit einem herrlichen Strand und fantastischen Blick auf das blaue Mittelmeer für die ersten kleinen Quälereien auf den Rädern entschädigt.

Am Dienstagmorgen um 11 Uhr ein reichlich dargereichtes Frühstück im nahegelegenen Aussteigercafe "Traumfabrik" mit sympathischer deutscher Bedienung.

Anschliessend stand dann die erste richtige Bergetappe auf dem Plan. Es ging Richtung Norden über Kalamaki bis nach Ayia Galini. Der Berg spaltete das Fahrerfeld, Lance A. fuhr souverän über den Berg und machte sich auf Grund des nicht eintreffenden Hauptfeldes nochmal auf den Weg zum Gipfel zurück. Ein klasse Training für ihn.

Baden am steinigen Strand, der anschliessende Imbiss wurde uns von Michelle aus Holland serviert.

Etwas erholt und gestärkt ging es dann wieder zurück, schweisstreibende Arbeit am Berg wartete auf uns.

Mittwochmorgen dann die erste Ernüchterung: Straffer Landregen und kein Internet.

Hat uns aber nicht aus der Bahn geworfen. Es wurde eben länger gefrühstückt.

Und schon am frühen Nachmittag wurde der Regenhahn abgedreht und die Sonne lugte hier und da zwischen den Wolken durch. 

Es wurde höchste Zeit die Räder zu satteln und die nähere Umgebung zu erkunden. Der Treiber hatte eine malerische Tour am Gebirgsrand für uns ausgesucht. Einige leichte Höhenunterschiede sorgten für einen gesunden Reisepuls. Belohnt wurden die sieben teilnehmenden Fahrer am Vorabend des Männertages mit tollen Ausblicken in die weite Ebene und Durchfahrten durch noch ursprüngliche Dörfer und Ortschaften.

An Himmelfahrt startete die Männerrunde mit einem von Omul zelebrierten Cocktail auf Basis selbstgepflückter Orangen. Danach gings in die "Traumfabrik" um ganz entspannt ein ausgedehntes Männertagsfrühstück zu geniessen. 

Am Nachmittag dann Treffpunkt im angesagtesten Ort der Umgebung: die Bucht von Matala. Fünf Handballfreunde wählten die Fitness-Variante per Fahrrad, der Rest hatte eine Bustour mit schönen Ausblicken.

Nach einem Sonnenbad und Schwimmübungen am Strand trafen wir uns dann in Kosta`s Taverne bei netten Getränken. Karsten musste durch die Kardinal-Popp-Prüfung. Das hatte den griechischen Freunden gefallen, und sowohl Kostas als auch Eleni und Katarina unterzogen sich erfolgreich dem Spektakel, welches unser Omul in brilliantem Englisch moderierte.

Für die Bustruppe klang dann die Männernacht mit dem Besuch einer Strandbar in Matala bei guter Siebzigerjahremusik am frühen Morgen um zwei Uhr aus. Der Wirt hatte sich ohne zu zögern bereit erklärt unsere stimmungsgeladenen Freunde wieder sicher zurück zum Domizil zu transportieren.

The Day After: Erstaunlich - Alle waren frisch. Und wir konnten uns gemeinsam nochmal in die Sattel schwingen und den letzten Tag mit den Rädern nutzen. 

Kaum 10 Minuten unterwegs, brach bei Harry Potter eine Pedale ab, zum Glück waren wir noch nicht weit und er konnte relativ schnell zurück. 

Aber wir mussten die geplante Route, welche uns an einen schönen Stausee im Hinterland führen sollte, auf Grund aufkommenden Regens ändern. Und so radelten wir an der Regenfrontkante entlang Richtung Küste und landeten in Kamilari, ca. 6 km von Matala entfernt. Nach einer gemütlichen Stunde dort bei grünem Tee und Mythos-Bier gings weiter - natürlich nach Matala. Shoppen und gegrillten Oktopus Essen war angesagt.

Abends dann Rückgabe der Räder und gemütliches Beisammensein mit Manolis aus der Vermieterfamilie. Ein reichhaltiges Abendbrot wurde aufgetischt, und wenn auch reichlich Bier der Sorte "Berlin" - aber made in Griechenland - auf dem Tisch stand, der Rotwein und der Ouzo waren die Favoriten.

Der letzte volle Tag ist angebrochen. Schnell verging mal wieder die Zeit, die Erlebnisse bleiben in Erinnerung.

Ein Teil der Mannschaft fuhr am Vormittag nochmal nach Matala, um letzte Andenken und Präsente zu finden sowie ein Vollbad in Sonne und Meer zu nehmen.

Am Nachmittag gings dann für sieben Handballfreunde auf Wandertour ins nahe gelegene Gebirge, Anfangshöhe 450 Meter über NN, Zielhöhe 1.100 Meter. 3,5 Stunden über Stock, Stein und Bäche. Und wieder zurück.

Die anderen vier vergnügten sich in den Strandbars von Matala (der Papst und Sammi) oder am heimischen Pool der Hazienda (Mante und Omul).

Abschlussabend an Manolis` Grillplatz mit schmackhaft zubereitetem Octopus und reichhaltiger Fischterrine. Eine schöne, abwechslungs- und erlebnisreiche Woche geht zu Ende.

ThPe