Handballfreunde Pankow

12.02.2012 SG ASC/VfV Spandau vs. HBFR-Pankow 29:29

SG ASC/VfV Spandau vs. HBFR-Pankow 29:29

Spielbericht

Was ist schon dabei, ein Lustgegner im Aufstiegskampf. Da kann man  schonmal entspannt auf die Platte, locker in die Halbzeit trotten und  schließlich den Sieg kosten. Pustekuchen.Zuerst Rückstand, dann Ausgleich, dann zwei vorn, dann Ausgleich,  dann zwo zurück und wieder Ausgleich, als ob es nichts anderes gäbe.  Schließlich, bei 13 Toren auf Augenhöhe haben wir die letzten Minuten  drei weitere kassiert, um mit 16:13 in die Halbzeit zu "trotten?". Es  war eher ein Schleichen.Einzelkritik für die erste Halbzeit: gibs nicht.Resümee: die Ballgier war nicht ausgeprägt, die Abwehrhaltung  schludderig und nicht aggressiv genug, Abschlussschwäche, Pech im  Zuspiel, der Schiri natürlich, die Gegner, der Ball, die Temperatur,  etc.In der Kabine wieder aufgepusht, verhielt sich die Mannschaft wie  Gorillas, denen man Muschiwasser ins Gesicht gesprüht hat - ein  Zustand der uns zwei rote Karten über die nächste Viertelstunde  eingebracht hat. Verdient? Wohl kaum, aber es wäre mühselig über den  Schiri zu streiten, der hatte Fehlentscheidungen, jedoch hat auch  eine gewisse Disziplin in unseren Reihen gefehlt.  Wer meckert, fliegt.Wir blieben konstant am Ball, ohne den Gegner aus den Augen zu  verlieren, immer jedoch den Ausgleich gut abwenden könnend - Bis in  die letzte Minute.  29:29 Unentschieden. Mit einem Wahnsinns Flug hat  Dennis "Lopi" Lopens die Bude in letzter Sekunde dicht gemacht und  war generell in der zweiten Halbzeit der best aussehendste Gorilla  unter uns. Er hielt, was er versprach.Einzelkritik der zweiten Halbzeit: erspare ich uns.Resümee: wir mussten kämpfen, weil uns nichts anderes übrig blieb.  Wir hätten es einfacher haben können, wollten aber nicht.Was wollten  wir denn eigentlich, ach ja, Siegen. Woran lag es? Die schnelle, und  dadurch in unseren Köpfen nicht vollzogene 5-1 auf 4-2 Deckung? Die  unerträgliche Leichtigkeit des Seins, dass wir können aber nicht  wollen? Und wer will, der kann nicht? Bevor wir große Töne vom Berge  schallen lassen, ...Für die Statistikfans:In 60 Minuten Spielzeit ist es uns gelungen 22 Minuten in Unterzahl  zu spielen!Torschützenkönig des Tages: Joachim "Jockel" Fünfgelt mit 14 von 29  Treffern. (Vor einem 52Jährigen mit 11 von 29 Treffern auf der  Gegenseite).




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